Rund 100 Helfer bei Törring im Einsatz – Hausbesitzer musste ins Krankenhaus
Tittmoning, Törring. Am Sonntag (21. Juli) wurde die Feuerwehr Törring sowie mehrere umliegende Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort „B3 – Rauchentwicklung in einem Gebäude“ auf den Dorfplatz in Törring alarmiert. In einem Nebengebäude eines Wohnhauses war es im Bereich der Heizungsanlage zu einer Rauchentwicklung gekommen. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Ein Anwohner hatte Rauchgase eingeatmet und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Was den Brand ausgelöst hat ist derzeit noch unklar. Der Schaden liegt einer Schätzung nach im fünfstelligen Bereich.
„Bei unserem Eintreffen konnten wir eine deutliche Rauchentwicklung feststellen“, informiert Törrings Kommandant und Einsatzleiter Wolfgang Eder im Nachgang zu diesem Einsatz gegenüber Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Ergänzend fügt er hinzu, „glücklicherweise war sofort klar, dass weder Menschen noch Tier in Gefahr waren. Daher konnten wir uns voll auf die Brandbekämpfung konzentrieren“.
Dazu wurde umgehend ein Löschangriff vorbereitet und mehrere Atemschutztrupps in den Innengriff geschickt. Die Wasserversorgung wurde durch die Tanks der Löschfahrzeuge sichergestellt. Außerdem wurde ein nahegelegener Hydrant angezapft. Dadurch hatten die Einsatzkräfte ausreichend Löschwasser zur Verfügung.
Das Feuer war nach derzeitigen Erkenntnissen im Bereich eines Ölofens ausgebrochen. Mittels Feuerlöscher konnte der Gebäudeeigentümer den Brand bereits deutlich eingrenzen. Dennoch wurden im betroffenen Bereich durch die Atemschutzgeräteträger weiterhin hohe Temperaturen sowie eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt.
Ein Atemschutztrupp räumte deshalb den Heizungsraum aus und führte Nachlöscharbeiten durch. Parallel dazu wurde das Wohngebäude durch einen weiteren Trupp kontrolliert, insbesondere im Bereich des Kamins, wobei keine weiteren Feststellungen gemacht wurden. Anschließend wurde das Gebäude umfassend mittels Überdrucklüftern belüftet.
Nach rund zwei Stunden waren alle Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen. Neben der Feuerwehr Törring waren die Feuerwehren Kay, Tengling, Pietling und Fridolfing mit rund 100 Feuerwehrleuten im Einsatz. Darüber hinaus waren zwei Rettungswagenbesatzungen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Bei den ersten Löschversuchen hat der Hausbesitzer Rauchgase eingeatmet und wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Eine Streifenbesatzung der Polizei hat den Vorfall aufgenommen. Was das Feuer ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht klar. Ersten Schätzungen zur Folge liegt die Schadenshöhe im fünfstelligen Bereich.
Die hochsommerlichen Außentemperaturen stellten für die eingesetzten Kräfte – insbesondere für die unter Atemschutz eingesetzten Trupps – eine zusätzliche erhebliche Belastung dar. Trotz der anspruchsvollen Einsatzbedingungen konnte die Lage durch die Feuerwehr strukturiert und zügig abgearbeitet werden. Zur Absicherung der Einsatzkräfte wurde vorsorglich einer der beiden Rettungswagen bis zum Einsatzende an der Einsatzstelle in Bereitstellung gehalten, um im Bedarfsfall unmittelbar medizinische Unterstützung leisten zu können. Hob
(Quelle: Text Hubert Hobmaier – Bild Feuerwehr Törring)




