HABACH, LKR. WEILHEIM-SCHONGAU. Am Dienstag, 1. April 2025, kam es auf der Bundesstraße 472 zum Frontalzusammenstoß von zwei Pkw. Eine Frau (57) verlor dabei ihr Leben, sechs Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt die Polizeiinspektion Penzberg in dem Fall und wird dabei von einem Sachverständigen unterstützt.
Am Dienstag (01.04.2025) fuhr ein 36-jähriger Mann aus Utting mit seinem Pkw Audi gegen 16.30 Uhr auf der B472 im Gemeindebereich von Habach in Fahrtrichtung Autobahn. Der 36-Jährige befand sich dabei alleine im Fahrzeug. Zur selben Zeit fuhr ein 53-jähriger Familienvater aus Zorneding mit seinem Pkw Seat auf der Bundesstraße in entgegengesetzter Richtung. Im Fahrzeug des 53-Jährigen befanden sich weitere fünf Familienmitglieder.
Der Fahrer des Audi kam aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal dort mit dem Seat. Der Aufprall war so heftig, dass eine 57-jährige Frau aus Zorneding im Seat trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen später in der Unfallklinik Murnau verstarb. Weitere Familienangehörige wurden zum Teil schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde ebenfalls schwer verletzt und befindet sich in stationärer Behandlung. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 40.000 Euro.
Durch die sachleitende Staatsanwaltschaft München II wurde ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben, hierzu zogen die Beamten der Polizeiinspektion Penzberg einen Sachverständigen an der Unfallstelle hinzu. Die Bundesstraße musste hierfür mehrere Stunden lang gesperrt werden. Gegen den Fahrer (36) des Audi wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Im Einsatz waren neben der Polizei noch die Freiwilligen Feuerwehren aus Habach, Antdorf, Obersöchering und Iffeldorf mit 70 Personen und 10 Fahrzeugen. Insgesamt waren 25 Rettungskräfte mit 6 Rettungswägen, 2 Notärzten und 2 Rettungshubschraubern eingesetzt. Das Kriseninterventionsteam (KIT) wurde verständigt und war ebenfalls am Unfallort.