Deutschlandticket sowie erste Vorstöße aus den Koalitionsverhandlungen zum langfristigen Erhalt begrüßt der Sozialverband VdK ausdrücklich. Gerade das nun beschlossene 500 Mrd.-Euro-Paket für Infrastrukturmaßnahmen und Klimaschutz muss jetzt Anlass sein, um den ÖPNV zu stärken und die Nutzung für alle zu ermöglichen. Deshalb brauchen wir mehr ÖPNV im ländlichen Raum, flächendeckende Barrierefreiheit und ein einheitliches Sozialticket.“
(Verena Bentele, Präsidentin VdK Deutschland, Landesvorsitzende VdK Bayern)
„Das milliardenschwere Sondervermögen der neuen Bundesregierung muss den Alltag der Bürger*innen spürbar verbessern. Das Festhalten am Deutschlandticket ist ein wichtiger, wenn auch nur erster Schritt in die richtige Richtung. Um dem Ziel Mobilität für alle näher zu kommen, braucht es kräftige Investitionen für mehr und besseren ÖPNV ebenso wie ein Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen auch in Bayern.“
(Nicole Schley, Co-Landesvorsitzende AWO Landesverband Bayern e.V.)
„Das Deutschland-Ticket ist ein enormer Gewinn für die Mobilität sehr vieler Menschen und zugleich ein Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz. Auf dieser Basis kann viel aufgebaut werden. Deshalb fordern wir die Verkehrsminister*innen aller Bundesländer auf, das Ticket für die Zukunft zu sichern und zu verbessern – durch einen stabilen Preis für alle, ein vergünstigtes Ticket für Bedürftige und eine nachhaltige Verbesserung des ÖPNV-Angebots.“
(Martin Geilhufe, Landesbeauftragter BUND Naturschutz in Bayern e.V.)
„Das Deutschlandticket ist mehr als nur ein Fahrschein – es ist der Schlüssel zu sozialer Teilhabe für viele Beschäftigte. Es entlastet Millionen Menschen und ermöglicht Mobilität unabhängig vom Geldbeutel. Sein Fortbestand ist daher unerlässlich. Die nun möglichen Investitionen in die Infrastruktur bieten eine historische Chance, den Nahverkehr auszubauen und insbesondere den ländlichen Raum besser anzubinden.“
(Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern)
„Eine langfristige Finanzierung des Deutschlandtickets ist entscheidend, sowohl für die bezahlbare Mobilität der Fahrgäste als auch für die Planungssicherheit der Verkehrsunternehmen. Am Ende des Tages fährt jedoch keine Bahn und kein Bus ohne Beschäftigte, deswegen sind faire und gut bezahlte Arbeitsplätze das A und O für ein breites Angebot in ganz Bayern. Dafür werden wir uns als EVG weiter einsetzen.“
(Matthias Birkmann, Landesgeschäftsstellenleiter der EVG Bayern)